Back in Germany

Mittwoch, 02.09.2015

Am Samstag stand der Rückflug an. Da ich morgens um 5 aufgewacht bin, hab ich noch ein letztes Mal die Nacht und den Sonnenaufgang auf unserer wundervollen Dachterrasse genossen. Diese Aussicht vermisse ich jetzt schon. Am Vormittag hieß es dann Koffer packen und Wohnung putzen. Um 12:30 Uhr haben wir uns ein letztes Mal auf den Weg nach Valletta gemacht um dort den Bus zum Flughafen zu bekommen. Um 16:15 Uhr startete der Flieger mit etwas Verspätung nach Berlin Tegel. Am Flughafen wurde ich dann von meiner Familie begrüßt :D Danach ging es dann nach Hause. Jetzt mache ich erstmal 3 Tage Urlaub in meiner Heimatstadt bei meiner Familie bevor es am Donnerstag dann wieder mit der Schule losgeht.

Das sind übrigens maltesische Spezialitäten. Eine Datteltasche, ein Honey Ring und der typische maltesische Nugat. Die Datteltasche und der Honey Ring sind leicht süßlich und schmecken ehrlich gesagt ein wenig weihnachtlich. Auf den festen gibt es viele Stände wo man den Nugat kaufen, aber auch probieren kann.

Imqaret (Datteltasche) und ein Honey Ring Maltesischer Nugat

Die Zeit auf Malta war echt schön, aber verging einfach viel zu schnell. Es kam mir vor als wäre ich nur 3 Tage dort gewesen. Die Arbeit war okay, viel gelernt habe ich ehrlich gesagt nicht, aber die Kollegen waren super nett und freundlich. Die Malteser sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die maltesische Kultur ist ruhiger als unsere. Es ist alles viel gelassener und nicht so stressig, aber das ist in den Mittelmeerregionen ja generell so. Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei meinen Lehrern für die tolle Unterstützung vor und während des Praktikums, sowie bei George, unserem Vermieter, bedanken. 

Dinge die ich vermissen werde:

Meine Wohnung. Die Wohnung war echt toll, auch wenn es teilweise einfach nicht auszuhalten war wegen der Hitze Ich fand die Dachterrasse einfach super. Abends draußen liegen und die Aussicht genießen, ist/war herrlich.

Die wunderbaren Sonnenauf- und Untergänge, sowie den Sternenhimmel. Ich hatte echt riesen Glück mit der Lage der Wohnung. Die Aussicht war traumhaft. Wir haben den Hafen von Msida, sowie Valletta im Hintergrund gesehen.

Den Strand in der Nähe. Der Strand in Ta`Xbiex war nur 20-25 Minuten zu Fuß entfernt. Es war zwar nur ein Steinstrand, aber für eine kurze Abkühlung hat es gereicht. Und wann hat man schon mal nen Strand gleich um die Ecke?

Die Wärme. Es war schon irgendwie angenehm, denn man musste sich nicht viele Gedanken um das Wetter machen. Meistens schien die Sonne und selbst wenn es wolkig wurde, war es doch oft eine angenehme Wärme.

Die Feste. Auf Malta gibt es viele Feste oder Festivals. Meistens ist der Eintritt frei. Meistens spielen dort auch Bands, also kann man nicht nur die maltesische Kultur entdecken, sondern auch (gute) Live-Musik genießen.

Dinge, die ich nicht vermissen werde.

Das ungesunde Essen. Auf Malta gibt es größtenteils viel ungesundes und fettiges Essen. Die maltesische Küche ähnelt sehr der italienischen. Es gibt viel Pizza und Pasta. Diese Speisen, sowie Pastizzi (die gefüllten Blätterteigtaschen) findet man an jeder Ecke für wenig Geld. Wenn man allerdings mal einen Salat oder etwas Frisches essen möchte, muss man etwas mehr bezahlen.

Die Hitze. Diese war teilweise unerträglich, vor allem wenn kein Wind wehte und die Sonne einfach nur knallte.

Das Bussystem. Das war sehr chaotisch manchmal. Das lag vermutlich an der Umstellung des ganzen Systems und der neuen Karten. Touristen zahlen mehr als Einheimische. Manchmal stand man ewig an den Bushaltestellen und wusste nicht ob überhaupt ein Bus kommen würde.

Das Einkaufen. Die Preise auf Malta unterscheiden sich sehr von den Deutschen. Da Malta nur eine kleine Insel ist, muss alles importiert werden. Der Lidl ist noch eines der günstigsten Einkaufsmöglichkeiten. Trotzdem ist dort alles 25-50% teurer als in Deutschland. 

 

Alles in allem war es eine schöne Erfahrung. Ich habe viel erlebt und viele schöne Eindrücke gewonnen. Ich kann es nur jedem empfehlen, ein Praktikum im Ausland zu machen. Ich würde es auf jeden Fall wieder tun. 

Gozo und Comino

Sonntag, 30.08.2015

Gozo (oder “Ghawdex” wie es auf Maltesisch heißt) ist die zweitgrößte Insel der Republik Malta. Sie ist nur ca. 8km von Malta entfernt und gut mit einer Fähre zu erreichen. Auf der Fahrt kommt man auch an Comino vorbei. Dies ist eine sehr kleine Insel, auf der nur 4 Personen dauerhaft leben. Es gibt dort auch nur ein Hotel. Auf Comino gibt es nicht allzu viel zu entdecken. Dort gibt es einen Wachturm und ein paar Strände. Einer davon ist die „Blue Lagoon“. Dies ist ein sehr kleiner Strandabschnitt. Das Wasser dort ist total klar und richtig herrlich. Es ist allerdings mega voll, vor allem nachmittags. Zu dieser Insel fahren verschiedene Fähren/Wassertaxen von Gozo und Cirkewwa.

Gozodas Wasser in der Blauen Lagune in Comino  die Landschaft auf Gozo

Gozo ist im Gegensatz zu Malta eine eher ruhige Insel. Malta wirkt wie eine einzige große Stadt. Auf Gozo hingegen liegen die kleinen Dörfer klar voneinander entfernt. Victoria (Rabat) ist die Hauptstadt der Insel. Die Stadt mit knapp 6600 Einwohnern liegt in der Inselmitte. In Victoria gibt es die Zitadelle, welches eine mittelalterliche Siedlung war. Heute befinden sich in ihr die Kathedrale, der Gouverneurspalast, sowie 3 Museen. Das Zentrum der Stadt ist der It Tokk (Independence Square), ein Marktplatz. In Victoria gibt es auch die Rundle Gardens, eine wunderschöne Parkanlage. Diese sollte man besichtigen, wenn man in Victoria ist.

das Astra Theater in Victoria die Kathedrale in Victoria die Rundle Gardens in den Rundle Gardens

Als Christina und ich das erste Mal auf Gozo waren, haben wir eine Sightseeing-Tour mitgemacht, um einen ersten Einblick in die Insel zu bekommen. Trotz dessen haben wir leider nicht alles besichtigen können, da es doch sehr viel war. Für einen Besuch von Gozo sollte man mindestens einen ganzen Tag einrechnen. Die Tour hat sich trotzdem gelohnt, da sie uns an die verschiedensten Orte geführt hat. 

Auf Gozo gibt es auch die Calypso Cave, welche sich in der Nähe von Ramla Bay befindet. In der Nähe von Ramla Bay gibt es eine kleine Aussichtsplattform. Diese ist ca. 10-15 Minuten Fußmarsch entfernt und über einen kleinen Trampelpfad zu erreichen. Ich fand den Anstieg ziemlich anstrengend, da der Weg nicht so gut ausgeschildert war und auch nicht befestigt war. Bei 37° und in der prallen Sonne sollte man vielleicht nicht unbedingt einen Berg hinauf laufen. Die Aussicht hat sich dann aber auf jeden Fall gelohnt.

der Weg dort hoch ... die Aussicht auf Ramla Bay

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Ggantija Temple, der Tempel der Riesin. Was ich auch sehr schön fand, war der Dwejra Lake, ein Binnensee im Westen Gozos. Dieser ist durch einen schmalen, aber hohen Klippenstreifen mit dem Meer verbunden. Um den See herum, befinden sich kleine Bootsschuppen und es werden verschiedene Bootstouren angeboten. Ich hab dort eine kleine „Höhlentour“ für 4 € mitgemacht. Wir sind mit einem kleinen Motorboot durch die Felspassage aufs Meer hinausgefahren und Haben die Höhlen bzw. die Felsspalten am rand besichtigt. Es war eine relativ kurze, aber sehenswerte Tour, da die Aussicht einfach atemberaubend war. Neben dem Inland Sea gibt es noch eine weitere Sehenswürdigkeit, das Azure Window. Dies ist ein Felstor an der Küste. Ein Stückchen weiter befindet sich auch die kleine Felsinsel Fungus Rock. Diese ist knappe 35m vom Land entfernt. Die Johanniterritter hatten 1651 an der Küste einen Wachturm, den Dwejra Tower, zu ihrer Bewachung erbauen lassen. Auf der Insel wuchs ein Pilz, der nicht nur als Medikament, sondern auch als Aphrodisiakum genutzt werden konnte. Um den Pilz zu ernten, wurde sogar eine kleine Seilbahn erbaut, mit der die Sammler in einem Seilkorb auf die Insel kamen. Neben diesen Ausflugszielen, gibt es in den kleinen Dörfern viele Kirchen zu besichtigen.

Fungus Rock das Azure Window vom Azure Window

Abschließend lässt sich sagen, dass Gozo eine sehr schöne und ruhige kleine Insel ist. Es gibt viele Bademöglichkeiten. Mein persönliches Highlight waren die Rundle Gardens in Victoria, sowie die Gegend um das Azure Window.

 

die letzte Woche ...

Freitag, 28.08.2015

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Kaum bin ich auf Malta angekommen, muss ich auch schon wieder gehen.

Am letzten Wochenende waren Christina und ich in St. Peter's Pool. Dies ist eine kleine Badebucht. Es fährt leider kein Bus dorthin, also mussten wir knappe 25 Minuten laufen. Man kann dort über Leitern ins Wasser steigen oder man springt einfach hinein. Das sind ca. 4-5 m. (ich hoffe das stimmt, ich kann nicht so gut schätzen) Es macht echt Spaß. Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall. 

St. Peter's Pool

Abends sind wir nach Dingli zu den Klippen gefahren und wollten uns dort den Sonnenuntergang anschauen. Leider hatte der Bus ein wenig Verspätung, sodass wir diesen knapp verpasst haben. Der Himmel war trotzdem traumhaft schön. Die Aussicht ist sowieso der Hammer. Es wird dort aber recht schnell kühl. Auf der Rückfahrt kam unser Bus dann 15 Minuten zu früh und fuhr fast an uns vorbei. 

Dingli Cliffs - Sunset

Am Sonntag hieß es dann wieder früh aufstehen, denn wir sind zum Abschluss noch einmal nach Gozo gefahren. Um 7 Uhr ging es dann los mit dem Bus in Richtung Cirkewwa. Von dort fährt eine Fähre nach Gozo. Dort angekommen, sind wir mit dem Bus nach Victoria (Rabat) gefahren und von dort mit einem anderen Bus zum Azure Window gefahren. Wir waren auch auf dem Dwejra - Tower. Von dort hat man eine tolle Sicht auf die Felsinsel "Fungus Rock", sowie auf das Azure Window, ein Felstor. Gleich dahinter befinde sich auch der inlandsea. Dort werden Bootstouren angeboten. ich hab eine kurze "Höhlentour" mitgemacht. Die Landschaft ist einfach unglaublich. Danach machten wir uns wieder auf den Weg nach Victoria. Nachdem wir dort angekommen sind, waren wir in den Rundle Gardens um die Wartezeit auf den nächsten Bus nach Mgarr etwas zu verkürzen. Diese sind wirklich schön. In Mgarr wurde man vor dem Bus ziemlich bedrängt von den ganzen Ticketverkäufern der Fähren, die nach Comino fahren. Das war echt nervig, aber da wir sowieso nach Comino wollten, auch irgendwie praktisch. In Comino gibt es nicht so viel zu sehen. Die Hauptattraktion ist dort wahrscheinlich die "Blue Lagoon". Das ist ein winziger Strandabschnitt, der viel zu überfüllt war. Wir haben kaum noch einen Platz abbekommen. (Vermutlich lag es auch daran, dass die Insel sonntags und vor allem nachmittags von Touristen sehr gut besucht ist) Das Wasser dort ist wirklich sehr schön, total klar und einfach herrlich. Es lohnt sich, dort einmal hinzufahren, allerdings sollte man früh dort sein um einen Platz zu bekommen. Um 16:15 Uhr haben wir die Fähre zurück nach Mgarr genommen und sind von dort mit der Fähre nach Cirkewwa zurückgefahren. Nach einer 1,5 - stündigen Busfahrt waren wir dann auch endlich zu Haus. Auch wenn ich nicht allzu viel an dem Tag gemacht habe, war es ziemlich anstrengend.

Azure Window Aussicht vom Azure Window bei der Höhlentour Comino - Blue Lagoon Blue Lagoon

Montag begann meine letzte Woche. Unsere Aufgaben haben sich nicht großartig geändert. Wir haben Akten archiviert, in Kisten verstaut und Dokumente geschreddert. Zwischendurch waren auch wieder ein paar Sachen zum Einscannen dabei. An den anderen Tagen durften Annika und ich uch ein paar Daten von neuen Lehrkräften ins MCAST - System bzw. Intranet eingeben, Aktenaufkleber erstellen und neue Akten anlegen. Des Weiteren haben wir Akten vom einen Schrank in den nächsten umgeräumt, damit mehr Platz bei uns im Büro ist. Danach haben wir einer Kollegin geholfen. Wir sollten ein komplettes Aktenregal neu sortieren und Empfangsbekenntnisse diverser Einladungen abheften. Das war ein riesiges Durcheinander 

Am Dienstag kam George, unser Vermieter vorbei um alles abzuklären. Donnerstagabend waren wir im Mamma Mia essen. Laura, das andere deutsche Mädchen aus dem Haus, hatte ihren letzten Tag und so haben wir uns dann mit fast allen Bewohnern getroffen. Da wir an den Wochenenden kaum Zeit hatten, weil wir immer unterwegs auf Sightseeing - Touren waren, fand ich es echt schön alle mal zu sehen. 

Heute war mein letzter Arbeitstag :/ Ich bin mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit gegangen. Einerseits freue ich mich auf meine Freunde und Familie zu Hause, andererseits war es eine echt tolle Zeit hier und ich werde manche Kollegen vermissen. Unsere erste Aufgabe bestand darin einen Vertrag nochmal abzutippen. Das Original befindet sich leider auf dem Computer der Chefin, auf den niemand Zugriff hat. Danach durften wir bei einer Vertragsunterzeichnung einer neuen Lehrkraft dabei sein und dann stand auch schon die große Verabschiedung an  Von Vanessa bekamen wir sogar ein kleines Armband geschenkt. Das fand ich mega lieb von ihr. Nachdem ich mich von allen verabschiedet und nocheinmal für die tolle Zeit bedankt habe, durfte ich um 11 Uhr gehen. Der Abschied war schon recht hart. Jetzt heißt es Koffer packen, Wohnung putzen und alles andere erledigen. Heute Abend wollen wir noch einmal nach Sliema ein wenig bummeln und den letzten Abend genießen. Morgen um 15:50 Uhr geht der Flieger zurück nach Berlin, dann heißt es Ciao Malta.

Das MCAST

Freitag, 28.08.2015

Heute stelle ich euch mal das Malta College for Arts, Science and Technology (MCAST) vor, damit ihr einen kleinen Einblick in meine Arbeitsstelle bekommt. Ich weiß, es ist ein bisschen spät dafür, aber besser spät als nie ^^

Das MCAST wurde 2001 gegründet und umfasst 10 Institute auf Malta und Gozo. Der Hauptcampus befindet sich in Paola. Das College bietet Kurse mit verschiedenen Abschlüssen (von Level 1 – 6) an. Es besteht aus 3 verschiedenen Colleges, dem Foundation College, dem Technical College und dem University College. Die Level 1 und 2 Foundation-programmes bieten Schülern, welche keine formalen Qualifikationen haben, die Möglichkeit die berufliche Qualifikationen der Stufe 3 zu erlangen. Es bietet auch Kurse der Stufe 4 an, welche sich an Personen richtet, die in die Technikbranche einsteigen wollen oder auch höhere Qualifikationen erreichen wollen. Kurse der Level 5 und 6 bieten dann den Bachelor-Abschluss an. Es werden ca. 170 Vollzeit und 300 Teilzeitkurse angeboten, also findet sich eigentlich was für jedermann.

Administration-Building Gelände der Eingang

Ich arbeite im HR Department. Die Chefin des Ganzen ist Josephine und meine Praxisanleiterin ist Vanessa. Beide sind sehr sehr freundlich und haben bei Fragen immer ein offenes Ohr. Ich sitze allerdings nicht bei Vanessa im Büro, da sie nur einen kleinen Schreibtisch hat, sondern in einem etwas größeren, in dem auch ein paar Mitarbeiter des Accounts-Office sitzen. Dort sind wir 8 Personen. Im Büro wird sich sehr viel auf maltesisch unterhalten, aber das Team ist total nett und hilfsbereit. Neben dem Accounts und HR befindet sich auch das EU Projects Office auf der Etage. Dies ist ebenfalls ein Großraumbüro. Teilweise kann es schon recht laut werden.  

(Wenn jemand Geburtstag hat, wird oft ein riesiger Kuchen ausgegeben, von dem so viel übrig bleibt, dass der dann im ganzen Haus verteilt wird ^^)

Flur das Büro der Arbeitsplatz von mir und Annika

Mein Arbeitstag beginnt um 07:45 Uhr. Im Juli musste ich nur bis 15:30 Uhr arbeiten, im August nur bis um 13:45 Uhr (diese Regelung gilt nur für den August und ist glaube ich auch relativ neu). Ich habe mir mit Annika, die auch aus meiner Schule kommt, zusammengearbeitet. Wir mussten uns einen Arbeitsplatz teilen. Manchmal war das schon ziemlich doof, vor allem wenn wir Aufgaben am PC bekamen. Aber wir haben uns mit der Situation arrangiert und sind super zurechtgekommen.

In meiner Zeit hier habe ich hauptsächlich den Prozess des Bewerbermanagements kennengelernt. Ich habe häufig 2 weitere Kollegen beim Scannen, Eingeben und Sortieren von Bewerberdaten geholfen. Allerdings stand auch sehr viel Ablage auf dem Programm. Da es momentan auch zu einer Umstrukturierung kam, lief es manchmal ein wenig hektisch ab. Neben der Ablage und den ganzen Bewerberdaten, habe ich ab und an auch diverse andere kleinere Aufgaben bekommen (z.B. zusammenstellen von Unterlagen für neue Mitarbeiter, Eingeben von den Mitarbeiterdaten ins Intranet, etc.)  Manchmal durfte ich Vanessa über die Schulter schauen und habe dadurch einen kleinen Einblick in ihre Tätigkeiten bekommen. 

dies und das ...

Mittwoch, 26.08.2015

Hier mal etwas über Msida und das Leben hier.

Unser Apartment liegt in dem kleinen Ort Msida, welcher sich im Osten der Insel befindet. Msida hat ca. 8000 Einwohner. Hier befindet sich die Universität, sowie das Junior College, welches nur ca. 5 Minuten von unserem Haus entfernt ist. 

Kirche in Msida Msida - Hafen Msida

Wir haben hier eine nette kleine Wohnung auf dem Dach mit einer großen Terrasse. Tagsüber ist es super heiß hier oben. Drinnen hält man es kaum aus. Abends sitze ich meistens draußen und genieße die tolle Aussicht und den Nachthimmel. Der Sternenhimmel ist echt wunderschön. Morgens hat man hier eine tolle Aussicht auf den Sonnenaufgang über Valletta, sodass Christina und ich ab und an draußen frühstücken. (Es wird allerdings recht schnell heiß hier)

dort hinten befindet sich das Fenster von meinem Zimmer die Dachterrasse von der anderen Seite das Apartment die Küche

Da man das Leitungswasser hier nicht (!) trinken sollte, heißt es also immer Flaschen schleppen -.- Unser Vermieter sagte uns, dass man es selbst zum Kochen oder Tee kochen nicht benutzen sollte. Einkaufen gehe ich bei Lidl. Neben unserem Haus befinden sich zwar ein kleines Lebensmittelgeschäft und eine Drogerie, aber dort ist es relativ teuer. Lidl ist knappe 7 Minuten Fußweg (bergauf :/ ) entfernt und meistens sehr voll. Der Lidl besteht hauptsächlich aus Kuchen/Keksen/Gebäck, Pizza und einer riesigen Auswahl an Pasta. Nicht nur die Auswahl, sondern auch die Preise unterscheiden sich  sehr von Deutschland. Hier ist alles knapp 25 – 50% teurer und das obwohl Lidl schon eines der günstigsten Läden hier ist. Es gibt hier aber auch ein paar britische Supermärkte, die eine größere Auswahl haben. Hier in der Nähe befindet sich allerdings keiner. Pastizzi (kleine, mit Käse oder Erbsen gefüllte Blätterteigtaschen) und Pizza gibt es fast an jeder Ecke für wenig Geld. An den Straßen stehen viele kleine Laster, von denen Obst und Gemüse verkauft wird. Meistens hole ich mir dort etwas, da es teilweise günstiger und auch frischer ist. Hier werden hauptsächlich Kartoffeln, Tomaten, Pfirsiche, Wein und Oliven angebaut.

auf dem Markt in Marsaxlokk Markt in Marsaxlokk Markt in Marsaxlokk Markt in Marsaxlokk solche Gemüse-Laster gibt es fast überall

Große Möbelhäuser gibt es hier nicht, dafür aber sehr viele Einrichtungshäuser. An fast jeder Straßenecke findet man auch Werkstätten und Autohäuser. Möglichkeiten zum Shoppen gibt es hier in der Gegend eher nicht. In Sliema und St. Julian’s  befinden sich viele Läden, wie Zara und co. Und auch das ein oder andere Shoppingcenter. Es gibt außerdem zahlreiche Straßen mit Souvenierläden, die zum Bummeln einladen.

Wir hatten das „Glück“, dass ab Juli ein neues Bussystem eingeführt wurde (die sogenannte Tallinja-Card). Da es, wie gesagt relativ neu ist, haben wir ca. 7 verschiedene Informationen bekommen, welche für ein wenig Chaos, zwecks des Monatstickets, sorgten. Das kostet hier eigentlich 26 €, aber da man das erst beantragen muss und es mit der Post eine Lieferzeit von ca. 2 Wochen gibt, muss man sich entweder die Tickets im Bus (2 Stunden für 2€) oder andere Fahrkarten besorgen. Das wären z.B. ein 7 – Tage- Ticket für 21€ oder ein 15 Fahrten Ticket für 12€.

der Busbahnhof in Valletta die Tallinja-Card 

Die Busse sind teils sehr alt und entweder die Klimaanlage funktioniert überhaupt nicht und man hat das Gefühl man sitzt in einer rollenden Schweiß-Sauna oder es ist so kalt, dass es außerhalb bei ca. 33° richtig angenehm ist. Damit ein Bus an der Bushaltestelle hält, muss man ihn heranwinken. Manchmal fahren sie aber auch einfach vorbei, wenn der Bus zu „voll“ ist. Die Entscheidung liegt beim Busfahrer…. In den Bussen gibt es für Rentner, Rolli-Fahrer oder Personen mit Kleinkindern extra gekennzeichnete Sitzplätze. Nach Valletta, wo sich der Busbahnhof befindet,  fahren ziemlich viele Busse. Da ich in der Nähe wohne, muss ich morgens nicht so lange auf einen Bus warten (meistens jedenfalls). Nach Valletta brauche ich mit dem Bus knappe 10-12 Minuten, je nach dem wie voll die Straßen sind. Von Valletta nach Paola zum MCAST brauche ich nochmal ca. 15 Minuten. Eigentlich sind die Busse relativ pünktlich. Wenn ein Bus mal früher kommen sollte, wird allerdings nicht gewartet. Das ist sonntags oder in Regionen, wo der Bus nur stündlich fährt ziemlich doof, wenn der dann mal 15 Minuten früher kommt. Ab und an fällt ein Bus auch mal komplett aus. Ehrlich gesagt freue ich mich schon wieder ein bisschen auf die S-Bahn und co. Da weiß man wenigstens, dass etwas kommt, wenn auch mit Verspätung. Außerdem hat man keine Probleme mit nicht funktionierenden Buskarten. (Manchmal werden die Karten hier nicht akzeptiert, warum auch immer). 

Mit dem Auto erreicht man hier alles viiiieeeel schneller als mit dem Bus. Allerdings würde ich mich hier nicht trauen Auto zu fahren. Es ist teilweise sehr gefährlich. Da die Straßen sehr klein sind, hupen die Autofahrer bevor sie an eine Kreuzung fahren (oder eher rasen). Es kommt auch nicht selten zu einem Unfall. 

Das wärs dann erstmal wieder von mir. 

Mdina / Rabat

Montag, 24.08.2015

Hier mal etwas über Mdina :)

Mdina und Rabat liegen in der Inselmitte. Mdina die ehemalige maltesiche Hauptstadt, ist eine kleine Stadt mit rund 300 Einwohner. Es wird auch „die Stille Stadt“ genannt. Dort fahren kaum Autos, die Straßen sind aber auch sehr klein dort. Es gibt dort nur 9 Straßen. Das sind aber eigentlich nur kleine Gassen. Die Stadt macht seinem Namen alle Ehre, es ist wirklich sehr ruhig und schön dort. In Mdina gibt es eigentlich nur Kirchen, viele Restaurants und Bars, Glasmanufakturen und Souvenierläden, aber auch Museen.

Straße in Mdina Gasse in Mdina Straße in Mdina

Wie auch in Valletta, hat man die Möglichkeit an einer kostenlosen Stadtführung teilzunehmen. Auch diese ging ca. 1,5 – 2 Stunden und war sehr informativ. Die Tour begann am „Main Gate“. Gleich dahinter befindet sich ein ehemaliger Wachturm, in dem sich heute eine Touristeninformation befindet. Früher diente er dazu die Bevölkerung vor möglichen Gefahren zu warnen. Auf Malta gibt es noch weitere solcher Wachtürme. Dieses Warnsystem funktionierte in etwa wie das aus der Herr der Ringe-Reihe. Gegenüber von dem Turm liegt der Palazzo Vilhena, in dem früher der Großmeister des Ordens residierte. Heute befindet sich dort das  Naturkundemuseum. Geht man weiter, kommt man zu einem riesigen Häuserblock. Das ist das Benediktinerinnenkloster. Dort leben nur 5! Nonnen, welche das Kloster nicht verlassen dürfen. Es gab sogar eine Regelung, dass sie es nicht mal nach dem Tode verlassen dürfen und dort beerdigt werden mussten. Was aus dem Kloster wird, wenn alle Nonnen gestorben sind, ist noch fraglich. Das Kloster darf von niemandem betreten werden. Es gibt allerdings eine Ausnahmeregelung für einen Arzt, einen Priester, sowie einen Maler. Dieser malt den Lehm an um so vor Krankheiten zu schützen.

Main Gate

Folgt man der Straße, so kommt man an der St. Peter und St. Pauls Kathedrale vorbei. Der Boden besteht hier, wie auch die St. John`s Kathedrale in Valletta aus Grabplatten. Allerdings wurden hier maltesische Adlige beigesetzt. Auch diese Kathedrale ist sehr schön. Danach sieht man außerdem den Palazzo Costanzo, den Palazzo Falson, sowie einige andere. Diese gehören zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Danach kommt man zu den Bastionen. Von den Bastionen hat man einen wunderschönen Blick über Malta, da Mdina auf einer Anhöhe liegt. Wenn man an der Stadtmauer weiter geht kommt man zu den Fontanella Tea Gardens. Dies ist ein schönes Restaurant/Cafe von dem man die wundervolle Aussicht genießen kann. Der Kuchen schmeckt dort wahnsinnig gut, aber auch die anderen Speisen sahen sehr gut aus. Falls ihr mal auf Malta seid und euch Mdina anseht, müsst ihr dort hingehen. Es ist allerdings ziemlich voll. Die Stadt kann auch durch das „Greek Gate“ betreten/verlassen werden. Danach ist man auch schon in Rabat.

the view *_* St. Peter and Pauls Cathedral

Die Römer machten den Ort „Melita“ zu ihrer Hauptstadt. Dieser zog sich damals bis ins heutige Rabat. Nach dem Valletta errichtet wurde, wurde dies zur Hauptstadt. Rabat wurde über dem Friedhof der römischen Inselhauptstadt erbaut. Es gibt dort viele Katakomben zu besichtigen, wie z.B. die St. Pauls Katakomben. Dies ist die größte unterirdische Grabanlage Rabats. Es führen viele kleine Gänge zu zahlreichen Grabkammern. Dort wurde das „Durchschnittsvolk“ beigesetzt. In den St. Agatha Katakomben gibt es auch ein Museum in dem Funde aus den Gräbern ausgestellt sind.   St. Agatha's Catacombs St. Paul's Catacombs St. Paul's Catacombs

nur noch 2 Wochen =/

Mittwoch, 19.08.2015

Hallöchen,

ich habe das Gefühl die Zeit rennt... In 2 Wochen ist alles schon wieder vorbei.... 

Letzte Woche ist nicht viel passiert auf Arbeit. Annika und ich haben eine kleine Mitteilung an die Mitarbeiter verfasst, Empfangsbekenntnisse erstellt und Einladungen an Bewerber verschickt. Des Weiteren sollten wir die Anschriften vonden Mitarbeitern heraussuchen und in eine neue Tabelle einfügen. Ab Donnerstag bekamen Annika und ich die Aufgabe die Qualifikationen der Lehrkräfte herauszusuchen und in eine Exceltabelle einzugeben. Das hat sich ganz schön gezogen, da es ca. 4 Aktenschränke sind. Nachdem wir gestern damit fertig wurden, sollten dann auch dieVerwaltungsmitarbeiter folgen. Mal sehen wie lange wir dafür noch brauchen ... Zwischndurch haben wir immer noch ein paar kleinere Aufgaben für eine Kollegin übernommen. Das war dann wieder das Eingeben von Bewerberdaten in eine Excelliste, das Scannen der Unterlagen und das Umbenennen, sowie Abspeichern dieser Dokumente in den entsprechenden Ordnern. Ab und an fiel auch noch ein wenig Ablage an (aber immer nur ein wenig )

Letzten Samstag waren wir noch einmal in Birgu, einer der "Three Cities" und haben uns den Inquisitor's Palace angeschaut. Dort wohnten in der Zeit von 1574 bis 1798 einige Vertreter des Papstes. Heute dient er als Museum, in dem die maltesische Kultur bzw. die religiösen Traditionen, sowie der Einfluss durch die Inquisition dargestellt werden. Man kann dort die verschiedenen Räume, wie die Küche, die Kerker oder auch den Gerichtssaal besichtigen. Ich persönlich fand es teilweise recht guselig, aber das lag vermutlich einfach am Ort bzw. der Atmospäre. In Birgu gibt es auch ein paar andere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Malta at War Museum, das Freedom Monument, das Maritime Museum oder man genießt die schöne Aussicht auf den Hafen oder Valletta. Auch Birgu war für kurze Zeit die Hauptstadt Maltas. Die Johanniter errichteten in dem kleinen Fischerdorf Paläste für die verschiedenen Landsmannschaften, ein Hospital und weitere Bauten. 1565, nach der großen Belagerung durch die Türken, wurde mit dem Bau Vallettas begonnen, welches sich auf der gegenüberliegenden Hafenseite befindet. Von dort aus wurden die Johanniter beschossen. Nach 6 weiteren Jahren wurde Valletta zum Regierungssitz ernannt. 

Birgu Birgu Park in Birgu Valletta gesehen in Birgu Küche im Inquisitor's Palace

Zu den 3 Cities gehört auch Cospicua (Bormla). Wie Birgu, ist auch dieses Städtchen sehr klein. Es wurde im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Heute wohnen hier hauptsächlich Werftarbeiter. Es gibt sehr viele kleine Gassen und Straßen. 

Auch Senglea (wird von den Maltesern "Isla" genannt) gehört zu den 3 Städten. Auch dieser Ort ist recht klein. Wie auch in den beiden anderen Städten ist es hier sehr ruhig, da kaum Touristen anzutreffen sind. 

Am Abend waren wir in Mosta. Dort gab es ein Fest zu Ehren der heiligen Maria. Der 15. August ist übrigens ein nationaler Feiertag. Der Dom in Mosta wurde sehr schön beleuchtet und auch die Straßen waren geschmückt. Die Kuppel ist riesig. Im 2. Weltkrieg ist durch die Öffnung der Kuppel eine Bombe eingeschlagen, welcge jedoch nicht explodierte. Diese kann man sich dort auch ansehen. Da wir allerdings zu der Zeit des Festes dort waren, waren nicht nur die Straßen, sondern auch die Kirche sehr voll. Um 19 Uhr ging dann die Prozession, also ein Umzug durch die Stadt, los. Es war interessant so etwas mal mit anzusehen. 

Dom von Mosta Dom von Mosta die Prozession

Am Sonntag stand nicht sehr viel auf dem Programm, da es hier den ganzen Vormittag geregnet hat. Ja, es gibt hier auch Regen! In letzter Zeit regnet es hier recht häufig für maltesische Verhältnisse. Nachmittags sind wir ein wenig durch die Gegend gelaufen und haben uns St. Julians und Paceville einmal bei Tageslicht angesehen. Es gibt dort viele Restaurants, Bars und Souvenierläden, aber auch ein Einkaufszentrum, welches auch sonntags geöffnet hat. Tagsüber ist es dort relativ leer, im gegensatz zu abends/nachts. Dann ist es dort sehr laut und die Straßen überfüllt.

Unter der Woche hab ich nicht viel gemacht. Ab und an einkaufen beim Lidl, die ganzen Unterlagen für Erasmus vorbereiten oder am Sprachkurs arbeiten, sind meine täglichen Aufgaben.

Das war es dann vorerst auch schon wieder von mir... Bis Bald :D

Valletta :)

Donnerstag, 13.08.2015

Hier mal etwas über Valletta, Maltas Hauptstadt.

Valletta ist ziemlich klein, aber Malta ist ja auch nicht die größte Insel ;) Sie ist in der EU die Hauptstadt mit den wenigsten Einwohnern.

Valletta wurde 1565, nach der Belagerung durch die Türken, erbaut. Diese beschossen von dort aus die Ritter in den gegenüberliegenden Städten (Vittoriosa und Senglea). Valletta liegt auf einer Halbinsel und wurde wie eine Festung angelegt. Die Stadt wurde übrigens nach Jean de la Vallette, dem damaligen Großmeister des Malteserordens, benannt.

Am 11.07. haben Christina und ich eine kostenlose Stadtführung mitgemacht. Diese wird samstags und mittwochs auf Englisch angeboten. Um 10 Uhr morgens ging es am Busbahnhof los. Die Tour ging knappe 2 Stunden und führte an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei. Wir waren auch in einer Werkstatt eines Restauratoren und haben dort etwas über diesen Beruf erfahren und durften ihm bei der Arbeit ein wenig über die Schulter schauen. Nach 2 Stunden endete die Tour dann in den Upper Barrakka Gardens, wo um 12 Uhr mittags eine Kanonenkugel abgeschossen wird. Von den Upper Barrakka Gardens hat man eine schöne Aussicht auf die 3 Städte Vittoriosa, Cospicua und Senglea.

Die Tour war ganz informativ, aber man sollte sich genug zum Trinken einpacken, da so eine Wanderung bei knapp 30° mega anstrengend ist. Danach haben wir Valletta auf eigene Faust erkundet. In Valletta und auch Floriana, der Vorstadt, gibt es ein paar kleinere Gärten. Unter anderem haben wir die Lower Barrakka Gardens besichtigt, die total schön sind. Generell kann man sagen, dass die Gärten in der Stadt eine willkommene Abwechslung bieten. Dort ist es ruhiger, grüner und auch schattiger als in der Stadt und einfach wunderschön :) Neben dem Garten befindet sich das Siege Bell War Memorial. Das ist eine riesige Glocke. Von dort oben hat man eine gute Aussicht auf den Hafeneingang. 

Siege Bell War Memorial in den Lower Barrakka Gardens   Valletta Saluting Battery und Republic Street, VallettaSaluting Battery by night Straße 

Am Hafen bzw. am Rand von Valletta weht ein sehr erfrischender Wind. Die Stadt wurde so erbaut, dass der Wind um die Stadt herum zirkulieren kann. In der Stadt ist die Hitze teilweise sehr drückend. 

In der Stadt gibt es viele kleine Gassen, die hoch und runter führen. Eine der bekanntesten ist die Strait Street. Diese ist wirklich nur ein paar Meter breit. 

Gasse in Valletta Gasse in Valletta ... und noch eine ...

Die Häuser sind schön gebaut und haben alle kleine Balkons. Es gibt 2 Straßen, welche etwas größer sind und relativ viel Trubel herrscht - die Merchant Street und die Republic Street. Dies sind beides Fußgängerzonen und es gibt eine Menge Restaurants, Geschäfte und auch einen kleinen Markt.

;P

Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Vallettas ist die St. John`s Cathedral. Sie befindet sich zwischen der Republic und der Merchant Street und wurde 1577 fertig gestellt. Sie war die Hauptkirche des Johanniterordens und wurde dem heiligen Johannes gewidmet. Der Marmorboden besteht aus Grabplatten der dort beigesetzten Ritter. Auf den Platten sind Wappen und Namen der Ritter zu finden. Die Wände sind mit vergoldeten Blüten und Engeln verziert. Es ist wirklich atemberaubend. In der gesamten Kathedrale sind Bilder des italienischen Künstlers Mattia Preti zu finden. Im Museum ist außerdem ein Bild von Michelangelo zu finden. 

St. John's Cathedral St. John's Cathedral St. John's Cathedral die Wände waren alle verziert St. John's Cathedral Gemälde  Torbogen auch die Decke war verziert der Boden besteht aus solchen Grabplatten

another week passed ...

Mittwoch, 05.08.2015

Hallihallo,

schon wieder eine Woche um ...

Sonntag ging es nach Gozo, der Nachbarinsel von Malta. Wir sind morgens um 7 mit dem Bus Richtung Cirkewwa gefahren und haben dort die Fähre um 8:15 Uhr nach Gozo genommen. Die Überfahrt dauerte knapp 25 Minuten. Auf Gozo angekommen, fuhren wir mit so einem Sightseeing-Bus die Insel ab. Viktoria, die Hauptstadt dieser Insel, ist recht klein, aber sehr schön. Wir sind durch verschiedene Städte gefahren und waren auch am Strand. Es war ein sehr schöner, aber auch sehr anstrengender Tag. 

Ramla Bay, Gozo in Victoria, Gozo Der Hafen von Mgarr, Gozo

Am Montag begann dann wieder die Arbeitsroutine. Ich durfte wieder Akten einscannen und die Dateien dann umbenennen, sowie in eine Excelliste eintragen. Außerdem stand mal wieder Ablage auf dem Programm, womit auch der Dienstag gut ausgelastet war. Das wäre dann wohl auch geschafft. Am Mittwoch hatte ich ein Feedbackgespräch mit Vanessa und Josephine, aber es lief alles ganz gut :D Ich durfte Vanessa ein wenig über die Schulter schauen und war bei einer Vertragsübergabe dabei. Danach habe ich für 2 weitere Kolleginnen ein paar anfallende Aufgaben erledigt, also wieder das Eintragen von Bewerberdaten in eine Excelliste, sowie das Scannen der jeweiligen Unterlagen. Des Weiteren hab ich ein paar Unterlagen für neue Mitarbeiter zusammengestellt und Akten archiviert. 

Heute waren wir in Mdina/Rabat. Es liegt in der Inselmitte und es ist wirklich sehr schön dort. Das Wetter war heute sehr ertäglich. Es hat hier GEWITTERT!!!  Nach ein paar Minuten war dann auch schon alles vorbei, aber die Straßen ein wenig überflutet.

Kurz nach dem Regen, waren die Straßen ein wenig überflutet :DYummy *__*die Aussicht vom Fontanella Tea Garden Cafe

In Mdina gibt es ein nettes kleines Cafe/Restaurant, das Fontanella. Die Kuchen dort sind einfach himmlisch und die Aussicht erst  Einfach traumhaft. Da Mdina auf eine Anhöhe liegt, hat man einen weiten Überblick über das Land und man kann sogar das Meer sehen. Manchmal ist es schon sehr erschreckend, wie klein die Insel ist, da man mit dem Bus immer stundenlang unterwegs ist.

Das war es dann vorerst wieder von mir. :)

 

Bergfest ...

Samstag, 01.08.2015

Die Hälfte der Zeit ist schon vorbei. Es verging rasend schnell, kommt mir vor als wäre ich gestern erst gelandet... 

Auf Arbeit gab es mal wieder Ablage, Ablage, Ablage... Vanessa meinte aber das es sich langsam dem Ende neigt (zum Glück!!!) Ansonsten waren meine Aufgaben eigentlich die gleichen. Ein bisschen sortieren, scannen und umbenennen. Ich durfte aber auch die Arbeitsverträge von den kommenen Hilfskräften vorbereiten, sowie die Vordrucke für neue Mitarbeiter bearbeiten. Es war ganz schön, mal etwas anderes zu erledigen, als das ständige Abheften. Letzten Donnerstag hab ich dann auch Bekanntschaft mit dem Schredder gemacht :D 

Am Donnerstag habe ich hier mal einen Zumba Kurs mitgemacht. Ich kann zwar überhaupt nicht tanzen und es war teilweise echt anstrengend, hat aber super viel Spaß gemacht :D 

Gestern war ich nach der Arbeit kurz in Paceville am St. Georges Bay mit Annika und Josie. Die Fahrt dort hin dauert eigentlich nur eine knappe halbe Stunde, allerdings hab ich ca. 2 Stunden für den Hin- und Rückweg gebraucht, da der Bus erst nicht kam und dann im Feierabendverkehr stecken blieb. Abends sind Christina und ich dann nach Ta-Qali zum Farsons Great Beer Festival gefahren. Das fand dort in einem großen Park statt und war ziemlich gut besucht. Es gab dort viele Bier- bzw. Getränke- und Essensstände, sowie 2 verschiedene Bühnen. Wir haben natürlich mal das lokale Bier "Cisk" probiert, aber ich persönlich finde das es wie jedes andere schmeckt. Auf dem Rückweg haben wir leider den letzten Bus verpasst und hätten eigentlich 30 Minuten zur nächsten Bushaltestelle laufen müssen, von der ein Nachtbus gefahren wäre. Wie es der Zufall aber so will haben wir ein Taxi gefunden und die Leute darin, waren so nett und haben uns mitgenommen Die ganze Fahrt hat dann auch nur knappe 10 Minuten gedauert. 

Hier mal ein paar Eindrücke: 

Ta-Qali Nationalpark Farsons Great Beer Festival Festival

Heute waren wir in Hagar-Qim und haben die historischen Tempel besichtigt. Die Tempelanlagen befinden sich im Süden der Insel. Es gibt dort 2 verschiedene, den Hagar-Qim Tempel und den Mnajdra Tempel. Es gibt dort auch eine kleine Ausstellung, die mit einer 4D-Show über die Enstehung der Anlage beginnt. Die Tempel wurden ca. 3600-3200 v. Chr. erbaut. Im Laufe der Zeit wurden große Teile beschädigt. 1839 hat man begonnen diese Tempel auszugraben. Es war zwar ziemlich heiß, aber da die Anlage überdacht ist, war es im Schatten ganz angenehm. Von Mnajdra hat man eine schöne Aussicht auf die kleine Insel Filfla. 

Hagar-Qim Templedie TempelanlageFilfla  Mnajdra Temple Mnajdra Temple

Nach der kleinen Besichitungstour sind wir zur "Blue Grotto"  gefahren, welche sich dort in der Nähe befindet. Die Abkühlung dort tat echt gut. Es war zwar recht voll dort, aber es war richtig schön. Das Wasser ist total klar dort und die Aussicht einfach der Hammer   

Blue GrottoBlue Grotto

 

Mal schauen was heute Abend noch so ansteht ...

 

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